Draußen vor der Tür - ein Hausgarten als Versuchsobjekt

Kein Drama, vielmehr ein inszeniertes Naturschauspiel auf kleiner Bühne: Der Wandel einer 1.000 Quadratmeter großen Baulücke vor den Türen der Arbeitsstätte von UBS • Dr. Thomas Meineke zu einem artenreichen Haus- und „Versuchsgarten”. Im Jahr 2001 eröffnete sich die Möglichkeit, auf der bis dahin mit Schlehengestrüpp vollständig bedeckten Fläche blütenreiche und magerrasenähnliche Lebensräume entstehen zu lassen. In kleinklimatisch begünstigter teiloffener Südhanglage stellten sich alsbald viele Licht und Wärme liebende Pflanzen- wie Tierarten ein, die hier zuvor fehlten.

Beispielhafte Zusammenstellungen aktueller Beobachtungen vermitteln Einsichten in ein bemerkenswertes Potenzial der Artenvielfalt „gehölzoffener” Siedlungsräume. Am Anfang stehen Auflistungen von zufällig beobachteten Stechimmen (aculeate Hautflügler), Springschrecken (Ensifera und Caelifera), Tagfaltern (Hesperioidea et Papilionoidea) und anderen Schmetterlingen (Lepidoptera partim) im Jahr 2009. Die Übersicht der im gleichen Zeitabschnitt bemerkten Vögel (Aves) enthält auch Feststellungen aus dem unmittelbar angrenzenden Umfeld. Naturgemäß nur wenige Arten umfassen die Aufstellungen der Lurche und Kriechtiere (Amphibia und Reptilia) sowie der Säugetiere (Mammalia). Alle auf den entsprechenden Seiten und Unterseiten gezeigten Fotodokumente stammen ausschließlich aus dem beschriebenen Gebäudegrundstück. Nach Bewegen des Mauszeigers auf eine kleinformatige Aufnahme bewirkt der Druck auf die linke Maustaste eine Bildvergrößerung.

Informationen zum Auftreten weiterer Organismengruppen folgen in unregelmäßigen Abständen.

 

  • 2001
  • 2004
  • 2009