Lurche und Kriechtiere im Haus- und Versuchsgarten 2009

Mangels als Laichgewässer geeigneter Gartenteiche umfasst die Liste der Lurche nur die häufigsten der heimischen Arten. Außerhalb der Fortpflanzungszeit oder bis zum Erreichen der Geschlechtsreife nutzen sie die zahllosen Schlupfwinkel und reichlich vorhandene Nahrung. Von den Kriechtieren vermehrte sich die Waldeidechse so gut, dass einzelne hin und wieder von dem im Frühjahr nahezu täglich vorbeischauenden Rotmilan gegriffen oder vom in der Nähe brütenden Turmfalken verfüttert werden.

Die in Spalte 3 angegebenen Gefährdungsgrade der Lurche und Kriechtiere in Niedersachsen* geben Hinweise auf die (regionale) Seltenheit. Es bedeuten: 1 = Vom Aussterben bedroht,  2 = stark gefährdet,  3 = gefährdet.

Echsen (Sauria)

Anguis fragilis

Blindschleiche

stabile Population

Zootoca vivipara

Waldeidechse

wachsende Population

 

Schwanzlurche (Caudata)

Triturus alpestris

Bergmolch

3

Triturus vulgaris

Teichmolch

 

Froschlurche (Anura)

Bufo bufo

Erdkröte

Rana temporaria

Grasfrosch

 

*  Podloucky, R. u. Fischer, C. (1994): Rote Liste der gefährdeten Amphibien und Reptilien in Niedersachsen und Bremen. 3. Fassung, Stand 1994. Informationsdienst Naturschutz Niedersachsen 14: 109-10.

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